Teammanagement ist nicht immer ganz einfach und fordert jede Menge Kenntnisse und Übung. Die Größe des Teams sagt nicht immer direkt etwas darüber aus, ob sich die Kollegen untereinander verstehen oder nicht. Gerade das soziale Verhalten aller Teammitglieder ist am wichtigsten für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Doch die Frage ist, wie kann ein Teamleiter die soziale Interaktion im Team fördern? Hier ein paar Tipps, die sich jeder Teamleiter zu Herzen nehmen sollte.

Soziale Interaktion im Team

Für ein gesundes Arbeitsklima ist es wichtig, dass alle Teammitglieder einen guten und freundlichen Umgang miteinander und mit Vorgesetzten, Kunden und Lieferanten haben. Ein korrekter Umgang miteinander wirkt sich nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf die körperliche Gesundheit des Menschen aus und ist daher sehr ernst zu nehmen.

Die Stichworte dabei sind vor allem: Respekt, Unterstützung und Fairness. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Gerade im Job ist es mit reiner Freundlichkeit oft nicht getan, immerhin geht es darum, komplizierte Probleme zu beseitigen und schwierige Aufgaben zu erledigen. Dafür braucht es mehr Flexibilität und eine sogenannte Beziehungsintelligenz. Diese kann mit ein paar grundlegenden Kommunikationstechniken gefördert werden.

Positives Feedback: In Teammeetings sollte immer zuerst über das Positive, was seit der letzten Sitzung passiert ist, geredet werden. Lassen Sie dabei auch die anderen zu Worten kommen und fragen Sie dabei die drei bekannten Fragen:

  • Was waren die persönlichen Highlights für jeden Einzelnen und für das Team?
  • Was waren die Herausforderungen und wie wurden diese gelöst?
  • Worauf war jeder besonders stolz?

Oft denken wir selbst nicht einmal darüber nach, was eigentlich gut gelaufen ist, da wir dazu tendieren, nur das negative im Kopf zu behalten. Mit diesen drei Fragen fordern Sie Ihre Teammitglieder dazu auf, sich selbst in Erinnerung zu rufen, was sie gut gemacht haben. Das vermittelt Anerkennung und Unterstützung und motiviert alle Teammitglieder.

Emotionsmanagement: Jeder reagiert anders auf Stresssituationen und das sollte im Team akzeptiert werden. Doch oft verstehen wir nicht, warum jemand nun so oder so reagiert und wir fragen uns, was dahintersteckt. Fördern Sie ein offenes Emotionsmanagement und reden Sie im Team darüber. Dabei soll jeder eine sogenannte „Landkarte der Emotionen“ anfertigen. Jeder sollte über den anderen wissen, wie er in Stresssituation reagiert und was ein gewisses Verhalten auslösen kann. Schreiben Sie nieder, was in dieser Situation vonnöten ist und wie das restliche Team helfen kann. Jeder soll überlegen, wie er gestresste Personen wahrnimmt und wie er sie unterstützen kann. Wenn jeder vom anderen weiß, was in ihm vorgeht, wird es einfacher, miteinander umzugehen und einander zu verstehen. Das wird zunächst nicht einfach sein, aber gehen Sie als gutes Beispiel voran und Sie werden merken, dass Ihnen das ganze Team dankbar sein wird.

Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt, kann hiermit auf jeden Fall für ein besseres Klima im Team sorgen.